Hardware

Durch sein modulares Konzept ist IPFire auch sehr flexibel, was die Hardware-Anforderungen angeht.

Auf dieser Seite sollen mögliche Setups vorgestellt werden.

Besonders hervorheben möchte ich einige Hardwarevorstellungen:

  • Intel D945GCLF2 - Ein miniITX-Board mit einem Intel-Atom-Prozessor.
  • fit-PC2 - Ein embedded System mit Intel-Atom-Z-Prozessor.

Anforderungen

Prozessoren

IPFire braucht mind. eine i586er CPU (ab Intel Pentium).

Empfohlen sind 333MHz oder mehr.

Speicher

Speicher gibt bei Linux nie genug, denn es hat eine so gute Speicherverwaltung, dass nichts zu wenig oder unbenutzt ist. Mindestens 128MB sollte man für die Version 2.1 einbauen, wobei mindestens 256MB für ein normal ausgebautes System zu empfehlen sind.

Mit der Version 2.3 wird auf Grund der erweiterten Nutzung von Ramdisks zur Disk-I/O-Minimierung ein Speicherausbau von 512MB empfohlen, das System läuft jedoch auch mit dem Speicherausbau der 2.1, hier kann es aber bei der Nutzung vieler Dienste zum Swappen kommen.

Laufwerke

Das Grundsystem belegt nur wenige MegaBytes (ca. 100MB), doch sollte man eine Größe von 1GB nicht unterschreiten, empfohlen werden 2GB, da das System Speicherplatz für Logdateien und andere Daten braucht. Verwendet man den IPFire als Fileserver sind auch Platten bis in den Terabyte-Bereich möglich. IPFire unterstützt IDE, SATA und SCSI, wird aber auch von einigen Usern im RAID 1 und 5 betrieben.

Für die Installation ist ein CDROM-Laufwerk empfehlenswert. Eine Installation über USB-Stick ist ebenso möglich. Mehr dazu in der Installationsanleitung. Nach der Installation kann das CDROM-Laufwerk entfernt werden.

Netzwerk

Netzwerkkarten sollte der IPFire mindestens 2 besitzen (siehe Netzwerktopologie). Dabei werden in etwa 99% der auf dem Markt erhältlichen 100MBit-Karten funktionieren. 10MBit-Karten werden aus Geschwindigkeitsgründen nicht unterstützt. 1GBit-Karten werden seit der Version 2.3 ebenfalls sehr gut unterstützt. LAN-Karten mit einem Chipsatz der Firma Realtek (zu erkennen an RTL auf dem Chipsatz) arbeiten in der Regel in allen Geschwindigkeiten hervorragend und werden vollkommen unterstützt. Nicht greifen sollte man dagegen zu ISA-Karten, die ebenfalls nicht mehr unterstützt werden. Dagegen arbeiten PCI-Karten sofort nach dem Einstecken ohne weiteren Konfigurationsaufwand.

DVB Fersehkarten

Digital Video Broadcast. Diese Karten sind für Multimedia-Addons zum Empfang von Fernsehprogrammen. Unterstützt werden einige PCI und USB Karten für DVB-S,T und C

de/hardware/start.txt · Zuletzt geändert: 2010/02/02 20:14 von Maniacikarus
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