Installation:USB-Stick
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Wozu USB-Install
Wieso man eine Installation von USB-Sticks machen sollte liegt auf der Hand. Nicht Jeder hat ein wiederbeschreibbares Medium zur Hand, CD´s verkrazen oder sind mal wieder unauffindbar. Für Tester, die öffters mal einen IPFire aufsetzen ist diese Möglichkeit die Einfachste. Da USB-Sticks Heutzutage nicht mehr die Welt kosten und ein 128MB Stick völlig ausreichend ist, hat sicher jeder einen zu Hause rumliegen.
Vorbereitung
Bei der Installation vom USB-Stick muss zunächst das passende Image geladen werden. Hierbei stehen zwei verschiedene Version zur Auswahl:
- Die "HDD"-Version verhält sich wie eine USB-Festplatte.
- Die "FDD"-Version ist ein sog. Superfloppy-Image.
Welche Version sie verwenden hängt ganz und gar von dem BIOS des Systems ab. Daher ist es manchmal nötig zwischen beiden Versionen zu probieren.
Ausführung unter Windows
Diese Methode geht nur bis Windows XP, unter Vista gibt es derzeit keine Möglichkeit diese Vorgehensweise zu benutzen
Zunächst lädt man sich das Programm PhysDiskWrite herunter und entpackt es auf die Festplatte. Das zuvor geladene Image muß ebenfalls auf die Festplatte entpackt werden.
Beide Dateien sollten in einem Verzeichnis vorhanden sein, dies macht sich einfach besser. z.B c:\ipfire
Jetzt braucht man nur noch die img-Datei auf das physdiskwrite-Icon zu ziehen. Im nun erscheinendem DOS-Fesnter werden die zur Verfügung stehenden Laufwerke angezeigt. mit der entsprechenden Zahl wird das Laufwerk (USB-Stick) ausgewählt. Der Kopiervorgang wird gestartet. War das Schreiben auf den USB-Stick erfolgreich, schließt sich das Fenster.
Alternativ kann auch eine Eingabeaufforderung aufgemacht werden und der Befehl
physdiskwrite -u ipfire.img
eingegeben werden. Der Vorteil hier ist, das Fenster bleibt geöffnet und kann zur Fehlersuche verwendet werden.
Der USB-Stick kann jetzt an einen für den Einsatz mit IPFire vorgesehen Rechner gesteckt werden. Vor dem booten vom USB-Stick sollte das BIOS dementsprechend umgestellt werden. Kann nicht von USB Geräten gebootet werden, liegt es in der Regel am BIOS, hier hilft ein BIOS-Update oft weiter.
Im Weiteren läuft die Installation wie die der CDROM ab. Sollten sie trotzdem noch Probleme haben, so fragen sie in unserem Forum.
Ausführung unter Linux
Einfache Methode
zcat ipfire-X.Y-install-usb-fdd.i586.img.gz > /dev/sda
Alternative Methode
- benötigt werden die IPFire Iso, das Tool testdisk und das syslinux paket
Als erste muss mit testdisk der MBR auf den USB Stick geschrieben werden. Am besten vorher alle anderen USB Geräte entfernen, sonst kann es manchmal zu Problemen kommen. Nach dem Starten des Programms den USB Stick als Device auswählen und mit FAT formatieren, nicht FAT32! Wichtig ist das der MBR im FAT Format vorliegt.
Nun geht mit Syslinux weiter es kann sein, dass es mit den modernen 3.xer Versionen nicht klappt in diesem Fall einfach die 2.11 nehmen, damit hats bisher immer geklappt. Wenn Ihr soweit seit DOS Box öffnen und in das Syslinux Verzeichnis wechseln, danach einfach >syslinux.exe Laufwerksbustabe:> eingeben, logischer Weise den Laufwerksbustaben des USB Sticks. Jetzt sollten ein paar Dateien auf dem USB Stick gelandet sein (sind teilweise hidden files).
Jetzt gehts mit der ISO weiter, einfach mit einem guten Packprogramm oder ISOBuster den Inhalt der ISO extrahieren und auf den Stick kopieren. Auf dem Stick dann alles aus boot\isolinux nach \ des USB Sticks verschieben (alles!). Dieses Verzeichnis kann dann auch gelöscht werden. Abschließend noch die isolinux.cfg in syslinux.cfg umzubenennen und die Datei isolinux.bin löschen, that´s it.
Viel Spaß


