Addons:RTorrent

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Inhaltsverzeichnis

was ist rtorrent

rtorrent ist wie MLDonkey und Applejuice eine Tauschbörsen-Client.

Warnung
Warnung

Das Team von IPFire distanziert sich ausdrücklich von solchen Zwecken illegaler Nutzung.


Installation

Die Installation von RTorrent wird via pakfire durchgeführt, anschließend befindet sich unter /usr/bin/rtorrent der eigentliche Client.


Handhabung

RTorrent ist für die Benutzung von screen oder dtach geschrieben, dh er ist eine reine Consolenanwendung welche das akttive Fenster als GUI verwendet, es empfiehlt sich daher den eigentlichen Client in einem Screen zu starten, um die Session pausieren und fortsetzen zu können, ohne immer ein aktives Terminal geöffnet zu haben. Bedient wird der Client dabei durch Tastaturkommandos, näheres findet Ihr hier.


Empfehlung für die Nutzung von RTorrent

Damit der Torrent Client nicht ein allzu großes Sicherheitsrisiko auf der Firewall darstellt, empfiehlt es sich den Prozess als nicht priveligierter user zu starten. Hierzu muss ein User angelegt werden. Dies geschieht über das useradd commando. Bitte beachten in nachfolgenden Beispiel wird rtorrent in Kombination mit Samba verwendet, solltet Ihr kein Samba installiert haben ändert Ihr bitte die entsprechenden Parameter

useradd rtorrent -c "Torrent User" -d /var/ipfire/samba/rtorrent -g sambauser

danach mit

passwd rtorrent

ein beliebiges Passwort setzen

Jetzt ist der User angelegt. Nun benötigen wir noch die entsprechenden Verzeichnisse

mkdir /var/ipfire/samba/rtorrent
chown rtorrent.sambauser /var/ipfire/samba/rtorrent
chmod 770 /var/ipfire/samba/rtorrent

In diesem Verzeichnis wird der RTorrent zukünftig arbeiten und bei entsprechender Configuration nach neuen Torrent Files suchen. Jetzt modifizieren wir noch die rc.local, damit der torrent Client bei jedem Boot-Vorgang automatisch gestartet wird. Folgende Zeieln müssen in die

/etc/sysconfig/rc.local

geschrieben werden

rm -rf /var/ipfire/samba/rtorrent/rtorrent.lock
screen -dmS rtorrent -fn su rtorrent -c "rtorrent"

Damit wird das Lockfile gelöscht, welches bei einem unerwarteten Shutdown evtl. stehen bleiben könnte und anschließend der rtorrent in einem screen gestartet, der Prozess wird dabei als user rtorrent und nicht als root ausgeführt. Auf einer Console/Putty Session kann man unter Eingabe von screen -x die Session heranholen und mit STRG+A+D den Screen wieder schließen, mit STRG+Q kann man den rtorrent im Screen beenden, falls notwendig, näheres zu den Tastenkombinationen in der Manpage, siehe oben.

Damit der rtorrent ohne Angabe von weiteren Parametern auch ordentlich gestartet werden kann ist eine entsprechende .rtorrent.rc im Verzeichnis /var/ipfire/samba/rtorrent notwendig. In dieser Datei stehen die wichtigen Startparameter für den Torrent Client. Ein vollständig rc File findet ihr unter Link.

Ich empfehle folgenden Minimalinhalt

.rtorrent.rc

upload_rate = 85
directory = /var/ipfire/samba/rtorrent/
session = /var/ipfire/samba/rtorrent/
schedule = watch_directory,5,5,load_start=/var/ipfire/samba/rtorrent/*.torrent
port_range = 6882-6882
port_random = no
check_hash = yes

Damit legt ihr fest, dass der Client maxinmal 85 KB Upload nutzen darf, seine Session und Torrentfiles im Home Verzeichnis anlegt und zyklisch nach neuen Torrent Files sucht und diese automatisch startet. Der Client verwendet hierbei den festen Port 6882.

Der Samba Teil

Über ein Samba Share seid ihr in der Lage einfach torrent Files in das Verzeichnis zu kopieren und der rtorrent wird diese automatisch downloaden. Folgendes Samba Share ist dafür notwendig.

[Torrent]
path = /var/ipfire/samba/rtorrent
comment = Torrents - Public Access
browseable = yes
writeable = yes
create mask = 0775
directory mask = 0775
public = yes
force user = rtorrent
force group = sambauser

IPFireSeeder

Der IPFireSeeder ist ein rtorrent Client welcher ausschließlich dafür verwendet wird die ipfire iso zu verteilen und damit den Entwicklern eigene Ressourcen (Bandreiten,Traffic) kostenlos zur Verfügung zu stellen.

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